Die größte Ursache für unnötige Erhöhungen des Materialbestands ist das Anlegen neuer Artikelnummern in den ERP-Stammdaten. Dafür gibt es viele Gründe, u.a. neue Maschinen, Produktionslinien, Produktmodelle sowie Firmenübernahmen und -zusammenschlüsse sind alles Faktoren, die neue Codes im ERP erzeugen. Neue Artikelnummern bedeuten automatisch neue physische Lagerartikel (SKUs) mit den damit verbundenen Anschaffungs- und Lagerkosten.

Aber müssen wir wirklich all diese neuen Artikel erfassen? Könnte es sein, dass wir einige von ihnen bereits auf Lager haben? Wenn ja, wie können wir dann die Duplikate in einer oder mehreren Datenbanken mit unterschiedlichen Codes, Beschreibungen und sogar unterschiedlichen Sprachen finden? ERPs liefern keine Antwort darauf; sie sind nur dazu gedacht, Transaktionen durchzuführen, Daten zu erfassen, ohne ihre Qualität oder Vollständigkeit zu prüfen.

Technical Attributes Management (TAM) ist eine Anwendung, die speziell zur Lösung dieses Problems entwickelt wurde, indem die semantische Technologie eingesetzt wird, um SKUs zu identifizieren, die “gleich” oder „austauschbar“ sein könnten. 

Schritt 1: Verwenden Sie die Semantik, um Stammdaten in eine einzige “naturgemäße” Taxonomie zu klassifizieren, wobei die ursprünglichen Codes oder Sprachen ignoriert werden. 

Schritt 2: Extrahieren Sie alle technischen Attribute, hauptsächlich aus den Beschreibungen, und normalisieren Sie diese automatisch. 

Schritt 3: Anreicherung der Daten mit Informationen, die in externen Quellen wie Katalogen und technischen Datenblättern erfasst wurden

Die semantische Technologie führt diese Schritte automatisch durch und ermöglicht es TAM, die SKUs mit den gleichen technischen Attributen und Werten zu aggregieren. Wir können nicht nur Dubletten in bestehenden Daten eliminieren, mit dem unmittelbaren Vorteil, dass die SKUs reduziert werden, sondern auch verhindern, dass in Zukunft neue Dubletten entstehen.

Für ein Unternehmen mit globaler Reichweite kann es eine Herausforderung sein, die Stammdaten zu verwalten und ein klares Bild beispielsweise von allen Materialdaten innerhalb Ihres Unternehmens zu erhalten. Mit neuen Stammdatencodes steigt die Wahrscheinlichkeit, dass doppelte Einträge entstehen. Die semantische Technologie von Creatives ermöglicht es uns, die Stammdaten Ihres Unternehmens automatisch aus aktuell verfügbaren Daten zu rekonstruieren, unabhängig davon, ob diese strukturiert sind oder nicht. Sobald die Daten aufbereitet sind, wird die Software die Ontologie Ihrer Stammdaten weiter ausbauen.

Darüber hinaus können Unternehmen Informationen oder Kataloge von Websites nutzen, um die Beschreibungen der Artikel anzureichern, so dass diese die gleiche Anziehungskraft wie eine typische Suchmaschine erhalten.

Die Software von Creactives basiert auf einem, Human-Like“ Algorithmus bzw. Logiik, die Ihnen hilft, Ihre Materialstammdaten besser zu verstehen.

Sie werden nicht mehr von doppelten Lagerbeständen oder Beschwerden der Finanzabteilung über zu hohe Lagerbestände geplagt. Die Produktstammdaten-Suite von Creactives ist perfekt auf die Verwaltung von Materialstammdaten ausgelegt und eliminiert somit die Möglichkeit von Überbeständen und reduziert somit die Kosten. 

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